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Hunde Arthrose

Arthrotisch veränderte Gelenke sind nicht nur meist schmerzhaft, sie sind auch häufig verdickt. Um sicher zu gehen sollte eine Röntgenaufnahme des betroffenen Gelenks angefertigt werden.
Da Hunde Lauftiere sind ertragen sie chronischen Schmerz stumm. Sie zeigen aber, indem sie lahmen, das Vorhandensein von Schmerzen an.
Behandlung

Diese Krankheit kann zwar nicht mehr verhindert werden, es kann aber versucht werden durch Operationen, gezielte Physiotherapie, Gewichtsreduktion, und/oder Gabe knorpelschützender Medikamente -Chondroprotektiva- das Voranschreiten einer Arthrose hinauszuzögern. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kann es zur Versteifung der Gliedmasse kommen.
Wer sein Tier schont und ihm wenig Bewegung zukommen lässt, der hilft seinem Tier nicht, denn eine mässige Bewegung ist sehr wichtig. Hier wäre schwimmen zu nennen, da es die Gelenke wenig belastet. Da der Gelenkknorpel nur mit Nährstoffen versorgt werden kann, wenn das Gelenk in Bewegung ist, kann man sich das Ganze im Weitesten Sinne wie einen Schwamm vorstellen. In diesen bekomme ich auch nur durch Druck Flüssigkeit hinein. Da dies beim Knorpel auch so ist sollte regelmässige leichte Bewegung statt finden. Dies sorgt für den nötigen Druck mit dem die Gelenkflüssigkeit in den Knorpel hinein gedrückt wird. Ein ständig ruhendes Gelenk dagegen kann den Knorpel nicht mehr mit Nährstoffen versorgen und somit wird der Gelenkknorpel zerstört. Das Gelenk versteift.
Auch wenn keine operative Therapie möglich sein sollte kann man einer großen Anzahl entzündungshemmender und damit schmerzlindernder Medikamente, sowie auch Akupunktur und die Anwendung naturheilkundlicher Arzneimittel zur Linderung der Beschwerden des Tieres beitragen.
Die Behandlung ist mit dem Tierarzt abzusprechen.

Gewichtreduktion