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Haarausfall erkennen und heilen

Haarausfall kann sehr viele verschiedene Ursachen haben. Die meisten Rassen wechseln zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst, ihr Haar. Das ist ein natürlicher Vorgang. Man kann versuchen den Haarwechsel zu unterstützen, indem man den Hund täglich bürstet und kämmt. Auch baden ist zu empfehlen. Bei übermässigem Haarausfall des Hund am besten sofort einen Tierarzt aufsuchen, bevor sich die Stellen ausweiten und evtl. den ganzen Körper betreffen. Es muss nach der Ursache des Haarausfall gesucht werden.
Behandlung

Wenn sich zum Haarausfall Schuppen zeigen kann man es mit Sulfur D6- 3 mal täglich eine Tablette- versuchen. Auch Hunde, die überwiegend mit Fertigfutter ernährt werden, neigen zu vermehrtem Haarausfall. Hier hat sich Natrium muriatricum D12-dreimal täglich und ca. drei Wochen lang- bewährt. Bei Hündinnen, die an Hormonstörungen leiden, kann Sepia D6 zur Unterstützung gegen Haarausfall versucht werden.
Der Hund muss gesund ernährt werden. Hierzu lesen Sie den Artikel HIER

Empfehlungen für ein gesundes Fell beim Hund

-Der Hund muss artgerecht und gesund ernährt werden; am besten mit hochwertiger Vollnahrung. Vitamin- und Mineralergänzungspräparate sollte man meiden und sind nicht nur sinnlos, sondern sogar manchmal schädlich.
-Beim Baden des Hundes sollte man darauf achten, dass die Haut nicht austrocknet und entsprechende hautschonende Shampoos verwenden. Das Fell sollte nach dem Baden immer gut trocknen können; am besten im Sommer an der frischen Luft.
-Der Hund sollte regelmässig gebürstet und gekämmt werden. Dies hält auch das Fell gesund und beugt verfilzen vor.
-Den Hund regelmässig auf Flöhe, Milben und Zecken untersuchen. Desweiteren die Haut auf Kletten und Verletzungen und Hautausschläge kontrollieren.
-Kontrolle und evtl. Schneiden der Krallen sollte durchgeführt werden. Nicht zu viel Krallenhorn abnehmen, damit keine Blutungen eintreten

Haarausfall kann auch Hormonell bedingt sein

Oft ist Haarausfall auch hormonell bedingt. Dann ist der Haarausfall oft symetrisch an den Flanken und am Rücken. Es ist schwierig, Hormonprobleme befriedigend zu behandeln, ohne den Gesamthormonhaushalt des Tieres durcheinander zu bringen. Vereinzelt zeigen homöopathische Kuren sehr gute Wirkungen.
Auch nach einem Wurf verlieren viele Hündinnen ihr Haar fast vollständig, die Unterwolle wird schütter. Der veränderte Stoffwechsel spielt die Hauptrolle bei diesem Phänomen. Biotingaben können die Bildung des neuen Haares dann unterstützen. Einen Haarausfall während der Säugeperiode wird man nicht ganz verhindern können.
Rüden sind ebenso betroffen, vor allem wenn sie Erkrankungen der Hoden haben. Schilddrüsenstörungen und Nebennierenerkrankungen spielen bei beiden Geschlechtern eine Rolle, wenn es zu Haarausfall kommt.

Hundekrankheiten