Roter Neon

Roter-Neon

roter_neon Der gesamte Unterkörper beim Paracheirodon axelrodi ist, vom unteren Rand der Iris beginnend, einschließlich des Schwanzstieles blutrot gefärbt. Dann folgt nach oben ein fluoreszierendes blaues Band und der rotbraune Rücken. Im Bereich des Unterbauchs zeigt sich eine schmale weiße Zone.

roter Neon

Dieser Schwarmfisch muss in Gruppen von mindestens 10 Tieren in Becken mit löckerer Bepflanzung gehalten werden. Keine grelle Beleuchtung.
Futter: Alle kleinen Futtersorten. Nimmt auch gerne lebende Mückenlarven. Temperatur: 23-27 C, pH-Wert: 5,0-6,5 Gesamthärte: 3-12 dGH

Am besten man vergesellschaftet sie mit anderen Salmlern, Welse und kleinere Barscharten aus Südamerika wie z. B. den Schmetterlingsbuntbarsch.

Zucht

Die Zucht der Roten Neons ist nicht einfach. Man muss auf den pH-Wert und die GH achten. Der pH-Wert sollte ungefähr bei 5,5-6,2 liegen.
Am besten ist man verwendet ein Zuchtpaar das sich gefunden hat. Man kann sie in ein extra Zuchtbecken geben. Die Jungfische sind sehr winzig, man füttert sie am besten mit Rotatorien oder Pantoffeltierchen. Man sollte min. zweimal täglich füttern. Ein paar Tage nach dem Freischwimmen sollte man sie mit Artemianauplien füttern.

Warum leuchten die Tiere?

Sie haben sehr feine Leuchtteilchen in ihren blauen Leuchtstreifen auf beiden Körperseiten. Selbst ganz wenig Licht werfen diese Leuchtteilchen zurück, ganz ähnlich wie die Reflexstreifen auf einem Schulranzen. Neons leben in der Natur in dunklen Urwaldbächen. Die Leuchtstreifen helfen ihnen, den Anschluss an ihrem Schwarm nicht zu verlieren. Nachts, wenn die Neonfische schlafen, verstellen sie ihre Leuchtteilchen so, dass sie kein Licht mehr zurückwerfen. So vermeiden sie z.B. bei Mondlicht, dass sie ein räuberischer Fisch entdeckt, während sie schlafen.