Roter Schleierschwanz

Roter Schleierschwanz

roter Schleierschwanz Der gewöhnliche Goldfisch, der zu den karpenartigen Fischen gehört eignet sich hauptsächlich für Kaltwasseraquarien oder Gartenteiche. Die Zuchtformen wie der empfindlichere Carassius auratus var hingegen werden besser im Aquarium gehalten. Sie sind nicht so robust wie ihre Ausgangsformen.

Die verschiedenen Varianten von Schleierschwänzen haben inzwischen einen festen Platz in der Aquaristik eingenommen. Es sind zwar Kaltwasserfische, sie können aber auch Temperaturen von 25 C vertragen.
Haltung in Aquarien mit guter Filterung und robusten Pflanzen. Weicher Bodengrund, da sie gerne gründeln. Futter: Lebendfutter, Flocken, Tiefkühlkost, aber auch Pflanzen. Ballaststoffreiches Futter verwenden. Temperatur: 15-25 C, pH-Wert: 6,5-8,0, Gesamthärte: 10-30 dGH

Der Rote Schleierschwanz benötigt bei der Haltung im Aquarium viel freien Schwimmraum. Eine Haltung in Glaskugeln oder Vasen ist pure Tierquälerei und sollte hart bestraft werden.

Geschichtliches

Goldfische mit geteilter Schwanzflosse entstanden im 15. und 16. Jahrhundert in chinesischen Zuchten. Sie waren ursprünglich gestreckt. Noch heute gibt es diese Grasgoldfische. Erst später formte man Fische in der Form des chinesischen Schriftzeichens Wen; lange Flossen (Schwanzflosse geteilt), gestauchter dicklicher Körper. Diese wenförmigen Fische waren auch Ausgangsprodukte für die deutschen Schleierfische des späten 19. Jahrhunderts.