Siberian Husky

Siberian Husky.

Siberian HuskyDer Siberian Husky, einst nur ein blauäugiger Schlittenhund in Alaska, wird auch in unseren Breiten immer mehr zum beliebten Haustier. Aus den Filmen kennt man sie. Die hechelnden Huskys, die ihren Schlitten zielstrebig und unermüdlich durchs ewige Eis, vorbei an Wölfen, Robben und Eisbären ziehen.
Er ist kräftig und kompakt, doch bei einer Schulterhöhe von durchschnittlich 55 cm und einem Gewicht von bis zu 28 kg nicht sehr gross. Sein dichtes Haarkleid kann von reinweiss über Rot bis schwarz alle Farbtöne und Zeichnungen aufweisen. Die Augen sind häufig blau oder marmoriert.
Geschichte

Die sibirischen Huskys wurden ursprünglich von den Chuckchi oder Chuchi-Nomaden, einem Eskimovolk Ostsibiriens als Schlitten und Wachhunde zum Hüten der Rentierherden gezüchtet. Diese Rasselinie lässt sich ca. 3.000 Jahre zurück verfolgen. Sie waren ausgezeichnete Gebrauchshunde unter den schwierigen Bedingungen Sibiriens. Um 1909 in Alaska an dem All Alaska Sweepstake Rennen teilzunehmen, hatte der russische Pelzhändler Goosak diese Hunde aus Sibirien mitgebracht. Im Verhältnis zu den einheimischen Schlittenhunden in Alaska wirkten die Siberian Huskies klein und forderten den Spott der Bewohner heraus, die sie als sibirische Ratte bezeichneten. Goosaks Gespann belegte wieder Erwarten den dritten Rang. Damit begann der Siegeszug dieser verhältnismässig zierlichen, robusten Hunde.
lm Jahre 1910 krönte John Johnson das Image dieser Rasse, aIs er den Rekord bei den Sweepstakes aufstellte, der erst wieder 1983 gebrochen wurde. Mit Siegen in den Rennen von 1915, 1916, und 1917 setzte Leonard Seppala den Triumphzug des Siberian Husky fort. Als in den 50er und 60er Jahren in Nordamerika die Siberian Husky-Zucht aufblühte, wurden auch die ersten Hunde nach Europa importiert. Bei der Suche nach artgerechten Aufgaben lag die Verwendung in Schlittenhunderennen nach amerikanischem Vorbild nahe. Innerhalb kurzer Zeit wurden Schlittenhunderennen zu einem beliebten Sport. Die Zahl der Siberian Huskies stieg in diesem Zusammenhang sprunghaft an und damit auch leider die sogenannten Versuche diese Rasse zu verbessern. Dies hatte Krankheiten und Veränderungen im aussehen zur Folge.

Verhalten und Charakter

Huskys sind ideale Familienhunde, die mit Katzen, Kindern klar kommen und sich über jeden Besucher freuen. Allerdings sind sie etwas stur und eigenwillig.

Beschäftigung und Bewegung

Der Husky ist sehr lauffreudig. Mehrere Stunden Auslauf sind ein Muss. Die Tiere ruhen sich aber auch gerne einmal aus.

Erziehung und Pflege

Die Erziehung ist problematisch. Ihre Jagdleidenschaft ist meist kaum zu bremsen. Auch mit dem Gehorsam hapert es bisweilen, mit absoluter Unterordnung haben sie nichts am Hut.
Das dicke Fell sollte regelmässig gebürstet werden, da es sonst verfilzt.

Krankheiten

Rassetypische Erkrankungen gibt es bei dieser Rasse nicht, vereinzelt können aber Hüftgelenksdysplasie und Zinkmangel auftreten. Huskys lieben Kälte.

Haustierberatung, Hunderassen