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Vergiftung erkennen und heilen

Giftstoffe kann der Hund über den Magen-Darm-Trakt, über die Haut und über die Atemwege aufnehmen. Handelt es sich um eine Vergiftung Hund treten die Symptome normalerweise sehr rasch auf. Es kann je nach dem um welchen Giftstoff es sich handelt zu Erbrechen, vermehrter Speichelfluss, Durchfall, Koliken, Krämpfe, Bewusstlosigkeit, Atemnot, Pupillenerweiterung und Verfärbung der Schleimhäute kommen.
Giftstoffe

Viele Stoffe können, wenn sie in erhöhter Konzentration zu sich genommen werden zu Vergiftungen führen. Hierzu gehören pflanzliche Gifte, denn viele Garten- oder Zimmerpflanzen sind giftig und besonders ein junger Hund ist neugierig und nagt auch einmal an dem Einen oder anderen. Zu diesen Pflanzen gehören Alpenveilchen, Buchsbaum, Eibe, Efeu, Fingerhut, Goldregen, Lupine, Maiglöckchen, Osterglocke, Rittersporn, Weihnachtsstern, Rhododendron und alle Nachtschattengewächse zu denen auch die Kartoffel und Tomate gehören.
Desweiteren sind hier Ratten- und Mäusegifte zu nennen, denn die ausgelegten Köder können für Hunde gefährlich sein. Zu diesen Giften und Pestiziden gehören Strychnin, Warafin, Fluorverbindungen und Thallium. Schnecken- und Ameisenvernichter sind für unseren Hund auch giftig.
Eine weitere Gefahr sind Medikamente und Arzneimittel sowie Bienen. Beruhigungsmittel und Schlaftabletten sind auch gefährlich für unsere Vierbeiner, also bitte niemals achtlos herumliegen lassen. Kritisch wird es wenn unser Hund im Rachenbereich von einer Biene gestochen wird, dann kann es zu Atemnot führen. Auch gibt es wie bei uns Menschen, Hunde die allergisch auf Bienenstiche reagieren, dies zeigt sich in Kreislaufversagen und man sollte möglichst schnell einen Tierarzt aufsuchen.

Behandlung

Bei Aufnahme eines Giftes und/oder Pflanze kann es zu Erbrechen, Durchfall, Krämpfen und Koliken kommen. Durch die Reizung der Schleimhäute kommt es zum vermehrten Speichelfluss und zu Beeinträchtigung der Leber- und Nierenfunktion.
Wenn hier Anzeichen auftreten und der Verdacht der Vergiftung besteht sofort den Tierarzt aufsuchen. Gleichzeitig können blutige Durchfälle und Bluterbrechen auftreten. Also Blut im Stuhl bedeutet immer sofort zum Tierarzt, wobei es aber nicht gleich eine Vergiftung sein muss.
Die Diagnose einer Vergiftung gestaltet sich meist sehr schwierig, da die aufgezählten Symptome ja nun nicht sehr charakteristisch sind. Hilfreich kann es für den Tierarzt daher sein, wenn man einige Punkte benennen kann; wie wann traten die ersten Symptome auf, wie äusserten sie sich und wie zeigte sich die Verschlimmerung, wo hält der Hund sich normal auf, wurde das Futter umgestellt oder wurden Arzneimittel verabreicht. Also je mehr Information man selber machen kann, umso leichter hat unser Tierarzt es mit seiner Diagnose. Ist die Vergiftung erkannt, wird unser Tierarzt die entsprechenden Gegenmaßnahmen ergreifen.

Erste Hilfe

Man kann auch, einen der mittlerweile überall angebotenen Erste-Hilfe-Kurse für Hundebesitzer besuchen.

GIFTNOTRUFZENTRALEN

Berlin: 030/19240
Bonn: 0228/2873211
Erfurt: 0361/730730
Freiburg 0761/19240
Göttingen 0551/19240
Homburg 06841/19240
Mainz 06131/19240
München 089/19240
Nürnberg 0911/3982451

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